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Definition:

 

Es bestehen so gravierende Probleme in der Sprache, dass das Kind in der Kommunikation und häufig auch im Lernen und/oder Verhalten deutlich beeinträchtigt ist.

 

Anzeichen/Symptome:

 

Einschränkungen

  • im Sprachverstehen
  • im Schriftspracherwerb
  • in der Sprechflüssigkeit (z. B. Stottern)
  • im Sprachausdruck (u. a. Grammatik, Wortschatz, Artikulation) sowie
  • Sprechhemmung in bestimmten Situationen (Mutismus)

 

Fördern in der Praxis:

 

  • Deutliche und vereinfachte Lehrersprache
  • Arbeitsaufträge visualisieren und wiederholen lassen
  • Anweisungen in der richtigen Reihenfolge geben (zuerst, dann, danach)
  • ausreichend Zeit und Möglichkeiten zum Sprechen geben
  • zahlreiche Erfahrungen zur Ausbildung von Selbstvertrauen und positiven sozialen Beziehungen ermöglichen
  • das eigene Handeln und Handlungen der Schüler sprachlich begleiten
  • Buchstabeneinführung: Analyse der Lautbildung mit Hilfe eines Spiegels, lautorientierte Handzeichen
  • Wörter in Silben zergliedern und im Chor sprechen
  • Wortschatzklärung in allen Unterrichtsfächern
  • Satzanfänge vorgeben, z B. Ich vermute, dass …/ Ich sehe …
  • Modellierungstechniken einsetzen (z. B. Schüler „Ich gehe in das Turnhalle.“ Lehrer: „Ja, du gehst in die Turnhalle“)
  • Patenschaft/Tutorensystem

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